Über Gerhard Ochsenfeld

*LH1965

Ent-Wicklungen – Plädoyer für eine Politik des Umbruchs

Dieses Buch hatte dereinst, 1998 bis 2000, keine Verlagsakzeptanz gefunden. Natürlich ist es ungehörig für einen, der weder in Politik noch der Wirtschaft noch den entsprechenden Wissenschaften einen Namen hat, sich in Politik und Gesellschaft einzumischen. Nicht ganz unerwartet war mein Buch „Ent-Wicklungen – Plädoyer für eine Politik des Umbruchs“ der Öffentlichkeit ebenfalls kaum aufgefallen, als ich es hier bei „Books on Demand“ publiziert hatte. Ich lasse nun aber einige auszugsweise Veröffentlichungen auf meiner Website folgen.

Anfangen möchte ich mit dem Vorwort zu meiner Publikation bei „Books on Demand“, als ich es im April 2008 veröffentlichte – also zehn Jahre nach Fertigstellung.

Nein, anfangen möchte ich mit einer Kurzdarstellung meines Buches. Damit Ihr überhaupt wisst, worum es geht.

Eine Zukunfts-Fiktion für einen kritischen Blick zurück auf die Gegenwart

Ich hatte „Ent-Wicklungen – Plädoyer für eine Politik des Umbruchs“ geschrieben als Rückblick auf die Gegenwart und jüngste Vergangenheit. Ein Vorgriff in das Jahr 2019. Ich hatte also 21 Jahre zurückgeschaut – ein Zeitraum, der einem Menschen in Deutschland die so genannte Großjährigkeit einbringt. Und so lange währt es ja auch noch gar nicht, dass man mit 18 Jahren als volljährig gilt. 2019, ein Jahr auch, das uns nun, Juli 2017, nur noch anderthalb Jahren bevorsteht.nzwischen ist 2019 Vergangenheit. – Viel ist passiert, seit ich das Buch fertiggestellt hatte… und auch wieder gar nicht so viel. So ist das Buch auch in der Gegenwart schlicht Utopie geblieben. Nun ja, und im „1. Teil – Wider die politischen Traditionen“ auch eine Gesellschaftskritik, ebenfalls irgendwo zwischen zeitlos und Zeitgeschichte.

Die Publikation im April 2008 stand durchaus auch vor dem Hintergrund der Wirtschaftsentwicklungen jener Zeit: 2000 war die Internet-Blase an den Börsen geplatzt; seit Ende 2006 spitzte sich, insbesondere in den USA, der Immobilien-Markt zu; am 15. September 2008 kollabierte die Investment-Bank „Lehman Brothers“ – und in nur wenigen Wochen schlugen die Auswirkungen weltweit und auf alle Wirtschaftsbereiche durch. Die Politik schaute sogar tatenlos zu, als in vielen Ländern der Erde die Lebensmittelversorgung unter Druck geriet, weil der Handel mit Lebensmitteln an den Börsen zum gewinnträchtigen Betätigungsfeld wurde.

Aus aktuellem Anlass: Am 24. Februar 2022 hat Russland den Krieg gegen die Ukraine begonnen. Anlässlich dessen biete ich hier einen weiteren Buchauszug. Ich stehe weiterhin + uneingeschränkt dazu: Allein eine Sicherheitsgarantie der NATO an die Ukraine hätte diesen Krieg verhindern können. > „Der Schulterschluss der NATO mit der Ukraine“ (Ich weise darauf hin, dass die Publikation von 1998 einen „Rückblick“ auf 2019 unterstellt; insoweit stellt die Publikation „Ent-Wicklungen“ eine Parabel dar.)


Hier geht’s zum Buchauszug „Über die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Wandels


„Vorwort zur ’späten Wiederbelebung‘ dieses Buches

1998 bis 2000 waren meine unterschiedlichsten Bemühungen, das hier vorliegende Buch bei einem Verlag zu platzieren, gescheitert. Die Möglichkeiten für Publikationen „on demand“, die mir dereinst bekannt waren, hätten ihrerseits Vorleistungen von mir verlangt, denen ich zum fraglichen Zeitpunkt nicht gewachsen war. Und so ging das Buch vorerst sang- und klanglos unter – im Laufe der Zeit und im Laufe einiger politischer Entwicklungen, die mich zu überholen oder ad absurdum zu führen schienen.
Sowohl Zeitlauf als auch zum Teil in andere Richtungen verlaufende politische Entscheidungen als auch zum Teil fatal reaktionäre politische Tendenzentwicklungen lassen einige meiner Darstellungen auf den ersten Blick hoffnungslos absurd, utopisch oder träumerisch erscheinen.

Aber…
Zehn Jahre sind vergangen. Und eigentlich hat sich viel bewegt aber kaum etwas verändert in Europa.
Es will am Ende so erscheinen, als hätte sich in der Wirtschaft eine Lobby breitgemacht, die kostengünstig alle verfügbaren alten Technologien bis zum Letzten ausschöpfen will, die „Tafelsilber“ verkauft, um Bilanzen zu schönen und Ausschüttungen an Aktionäre zu maximieren, die die Investitionen in Forschung und Entwicklung – also in die Zukunft – weiter zurücknimmt. Und es zeigt sich in berechenbaren Wellenbewegungen, dass Politiker die Stimmungen in der Bevölkerung beobachten, um dann mit rechtzeitigen Wahlgeschenken hier, mit reaktionären Handlungsmustern dort den befürchteten Volkszorn zu deckeln, schließlich aber jede neue Bestimmung mit der Wirtschaft so abstimmt, dass die Lobby ungerührt ihre Interessen verfolgen kann.
… und wenn die Zitrone ausgepresst ist, dann machen diese Herrschaften sogar mit der trockenen Schale noch ihr Geschäft, während wiederum die Basis die Zeche zahlt.
Die teils grundsätzlichen, teils nur metaphorischen, kritischen Denkansätze bekommen ihre nachhaltige Gültigkeit von der realen Politik noch unterstrichen. Meine Darlegungen zeigen sich aktueller denn je.

Deshalb bringe ich mein Buch nun, zehn Jahre nach Fertigstellung, trotzdem an die Öffentlichkeit.
Gerhard Ochsenfeld, im April 2008

Ulrike Schieferstein malt Jolanda

Die Langenberger Malerin Ulrike Schieferstein hat Jolanda ein Gesicht gegeben. Jolanda ist eine Figur aus meinem Debüt-Roman, den ich in Kürze veröffentlichen werde.

Natürlich wollte Ulrike Schieferstein dieser so wichtigen Protagonistin ein Gesicht geben, das ich von ihr vor Augen haben würde. – Was doch auch möglich sein müsse! Hatte ich mich doch nun lang genug und intensiv genug mit ihr auseinandergesetzt. – Jedoch: Ich konnte das Gesicht der Jolanda gar nicht beschreiben. Sondern ich habe der Malerin ein Kapitel vorab zu lesen gegeben, damit sie selbst Wesen und Charakter kennenlernen konnte.

Ulrike Schieferstein mal wieder treffsicher und zugleich reduziert

Und wenn ich sage: Sie hat sie getroffen! – dann geht es mir gar nicht darum, ob ich mir „meine“ Jolanda genau so vorgestellt habe oder hätte… Denn ehrlich gesagt: Ich hatte keine konkrete Vorstellung von ihr, von ihrem Gesicht. Sondern mit dem Schreiben ist die Figur eher als Typ und Charakter entstanden. So hatte ich sie zwar vor Augen… aber kaum mit einem deutlichen Gesicht, das ich hätte beschreiben können. Gewiss, sie ist drahtig, hager und von einer gewissen Wildheit. Aber das bringen schon allein die Lebensumstände mit sich – auf die ich an dieser Stelle nun nicht genauer eingehe. (Lest demnächst selbst!)

Jolanda hat nun doch ein Gesicht…

Der Malerin Ulrike Schieferstein ist es nun also einmal mehr gelungen, frei von überflüssigen Details ein Wesen, einen Charakter und ein Innenleben auf der Leinwand zu bannen. … und erschafft damit doch zugleich auch ein unverkennbares Gesicht.

Ich bin begeistert und freue mich, dieses Gemälde demnächst in meinem Buch der Leserschaft präsentieren zu können. Jetzt schon zu einer etwas größeren (!) Darstellung des Gemäldes geht es hier.

Canon EF 35 mm 1:2 IS USM für Repros

Das Canon EF 35 mm 1:2 IS USM hatte ich schon an anderer Stelle wegen seiner optischen Qualitäten gelobt. Am Crop-Sensor etwa ein Normalobjektiv, habe ich es sogar für Repros genutzt – und meine wahre Freude daran gefunden.

Dabei kann man mit diesem Objektiv wirklich nicht prahlen. Die Anfangsöffnung von 1:2 wird für ein „Normalobjektiv“ eher belächelt: Als „Leistungsmerkmal“ eines Normalobjektivs von vor 70 Jahren. Oder so. Die bemerkenswerte Schärfeleistung aber, und ebenso die sehr gute Korrektur von Abbildungsfehlern spricht eine andere Sprache. Da lohnt es sich wirklich, dieses Objektiv mit einem Vollformat-Äquivalent von 56 mm gerne in Betracht zu ziehen.

Mehr über dieses Objektiv könnte ihr hier lesen.

Canon EF 35 mm 1:2 IS USM bestechend gut für Reproduktionen:

Die Lichtverhältnisse stellten kaum ein Problem dar. Mit zwei Yongnuo 560 III, bequem und in unterschiedlicher Anpassung über Funkauslöser angesteuert, indirekt gegen Weiß eingesetzt. So war die Lichtfrage überraschend schnell bewältigt. Bei beengten räumlichen Verhältnisse drohten die Repros dann schon eher an den Aufnahmedistanzen zu scheitern. Da war ich bei Großformaten von bis zu 100 x 120 cm froh, mit dem Canon EF 35 mm 1:2 IS USM ein hochwertiges „Normalobjektiv“ zu meiner Ausrüstung zählen zu können.

Die Canon 7D hat sich hier gemeinsam mit dem Canon EF 35 mm 1:2 IS USM wirklich prima geschlagen. Das Objektiv hat mich durchweg voll und ganz überzeugt mit einer Blende von meistens f/5.0. Die Linse besticht in stiller Bescheidenheit mit Schärfe und Kontrastreichtum – und benimmt sich überzeugend farbneutral, wo die Malerin ihre Werke nicht gern durch das technische Material in den Repros neu interpretiert gesehen hätte.

Ulrike Schieferstein: Malerin besticht durch authentischen Ausdruck

„Eleganz“, Ulrike Schieferstein

An einem Tage im Sommer 2016, mit beinahe dem kompletten Equipement im Rucksack, war ich aus Essen zurückgekommen. Da lief mir zufällig die Langenberger Malerin Ulrike Schieferstein gleichsam quer in den Weg. Aber ich hatte Zeit. Es kam mir überhaupt nicht quer. Und was sie an Kunst erschafft, muss man gesehen haben. Ulrike Schieferstein lässt Herzblut auf die Leinwand fließen. Und das mit einer zügigen und sicheren Pinselführung, ohne sich in Details zu verlieren. Man spürt, dass da erlebte Visionen von innen nach außen wachsen – und in Öl auf Leinwand den angemessenen Ausdruck beanspruchen.

 „Blütenkelch“, Ulrike Schieferstein

Dabei ist die Malerin Ulrike Schieferstein nicht nur mit ihren Menschenbildern ausdruckssicher. Auch mit ihren abstrakten Motiven versteht sie zu treffen und anzurühren. – Schaut mal auf ihre Website, um noch ein paar mehr Eindrücke mitzunehmen.

Canon EF-S 60 mm Macro great for macro photos

With a Canon EF-S 60 mm Macro there is a further special lens only for Canon EOS APS-C-cameras. Furthermore specially constructed for macro photography. While it is not cheap, and while you can use only with APS-C-sensors: Is this lens worth the money?

Canon EF-S 60 mm 1:2.8 USM macro: great for macro photos

See my video about the Canon EF-S 60 mm 1:2.8 USM macro. I present some comparisons to show the strong or weak points of this lens – in macro use. Over and above that comparisons I show you some photos as examples of use. Main theme of that video is reviewing the EF-S 60 mm Macro, second theme is additional… the spring. While spring time is macro time!

Not the spring only, but the nature in general is a breathtaking perfomance of the thousands and millions of millions of details. Therefore springtime is an occasion to enjoy to take stirring macro photos!

EF-S 60 mm Macro passes the exam very good!

The Canon EF-S 60 mm 1:2.8 USM macro is a lens, that in view of it’s price may not be of inferiority! However, I was able to discover a great macro lens with only some and little points of poorness.

Canon’s EF-S 60 mm 1:2.8 USM macro is not as strong as the EF 100 mm 1:2.8 USM macro, but does not need to fear the comparison: The lightly weakness of the little brother is not crucial – and in my opinion: not relavant. Furthermore the aquivalent of 96 mm is an advantage for many uses. So, if you use an APC-C-camera of Canon’s EOS-series, and if you like to have a versatile macro lens, then the EF-S 60 mm Macro is a really good choice for you.

an einem Tag der Ferien: Mountain-Runner

An Wochenenden wie auch in den Ferien stellt sich oft die Frage: Was machen mit dem Kinde, dass es spannend genug ist, um das Kind bei Laune zu halten – und spektakulär genug, um für die Klassenkameraden eine Geschichte mitzubringen.

Für die Ferien kann auch ein Spaziergang mal reichen.

Sogar eine ausgiebige Wanderung kann da reichen, die Abwechslung bietet, das Kind in Bewegung bringt und seine Kondition trainiert. Eine ganz schnöde Wanderung kann da schon reichen – und einen krönenden Abschluss bekommen.

Denn in der Tat fragte mein Bruder, ob es denn auf jener Wanderung, die ich vorgesehen hatte (nachdem ich in den Osterferien zu einem „Wandertag“ nach Langenberg eingeladen hatte), irgendwelche aufsehenerregenden Zwischenziele gäbe, die seinen Sohn bei Laune und Antrieb halten könnten. Jedoch, damit konnte ich nicht dienen im Windrather Tal: Die Windrather Kapelle würde zwar den Scheitelpunkt der von mir angedachten Route bilden, aber kaum eine herausragende Attraktion bieten.

Also nahm ich ganz ergebnisoffen ein paar Kilogramm Fotoausrüstung mit – ohne zwanghaft zu lauern, dass ich Motive oder Gelegenheiten fände, um das „Equipement“ zum Einsatz zu bringen. Dennoch ergab sich dann ziemlich zum Schluss der Wanderung eine Gelegenheit, um Material zu sammeln für die kleine Attraktion, die mein Neffe von dem Tag würde mitnehmen können.

Die etwa neuneinhalb Kilometer Wanderung hatte Milan klaglos, vergnügt und in guter Stimmung mitgemacht.

Schließlich aber hat es Spaß gemacht, den kaum 8 Jahre alten Milan mit einer solchen Begeisterung am Hang zu erleben, um ein paar Klappen von jeweils einigen Sekunden Länge als Rohmaterial mit nach Hause zu nehmen. Es hat Spaß gemacht, sich mit der GoPro in der Hand ins Geäst und auf den trockenen Waldboden zu werfen, um auf die Schnelle schöne Standpunkte zu gewinnen. Es hat auch Spaß gemacht, am Ende die Steilheit des Hangs unter Einsatz des Samyang 10 mm F2.8 in einem Foto festzuhalten.

Das bedient dann auch den Spieltrieb im Erwachsenen: Samyang 10 mm F2.8 an EOS 7D – und die GoPro fürs bewegte Bild.

Aber mit etwas bescheidenerer Ausrüstung geht das alles auch schon! Schließlich ringt man mit einem solchen Kurzfilm ja nicht um ein Krönchen in Cannes, sondern möchte dem Kind ein sehr persönliches Geschenk mit auf den Weg geben, das dann auch von einem gewissen bleibenden Wert ist…

Den Filmtitel hatte Milan noch im Wald und schnell gefunden: Mountain-Runner.